Berge des Wahnsinns

Aus den Notizen der tapferen Expeditionsanwärter

07. April 1933

Ein Brief erreicht die Expeditionsanwärter.

In den Docks liegt das Expeditionsschiff vor Anker. Alle Teilnehmer der Expedition werden eingeladen am Abend dort vorstellig zu werden.

Ilse Shoeman trifft Professor Wilson

Ilse Shoeman ist mit Professor Wilson im Museum of Natural History zu einem Interview verabredet. Dort findet gerade eine Sonderausstellung zum Thema Ägypten statt. Wilson ist Fachmann auf diesem Gebiet. Ilse möchte von ihm etwas über die merkwürdigen Hieroglyphen und den schwarzen Pharao auf der Unterseite der Geige herausfinden.
In einem kleinen Büro findet das Interview statt. Ilse zeigt dem alten Professor ihre Abschriften der Hieroglyphen. Wilson übersetzt souverän die altägyptischen Schriftzeichen und sagt es handle sich um den Königsnamen des Nefren-Ka. Auf die Frage woher sie diese Zeichen habe, antwortet Ilse wahrheitsgemäß. Der Professor ist sichtlich überrascht als er von der Geige hört.
Nachdem sie ihn nach Einzelheiten gebeten hat, beginnt Wilson seine Erzählung. Er weist aber darauf hin, dass er keinesfalls zitiert werden möchte, da Nefren-Ka und die schwarzen Pharaonen bei Ägyptologen sehr umstrittene Themen seien und im Nu die Reputation eines seriösen Wissenschaftlers zerstören könnten. Die Erzählung mischt Geschichtliches mit Fantastischem:
Nefren-Ka soll ein Magier aus “Yrem”, der Stadt der Säulen, stammen und nach dem Tod des Pharao Djoser die Macht übernommen haben und eine Schreckensherrschaft betrieben haben. Angeblich habe er Hilfe von fremden Mächten erhalten. Nefren-Kas Wort soll als der “schwarze Wind er Wüste” bezeichnet worden sein. Der mächtige Sphinx bei Gizeh soll vor seinem jetzigen Gesicht angeblich nach dem Vorbild er Kraft erbaut worden sein, die Nefren-Ka unterstützte. Sein Anlitz soll gräßlich gewesen sein. Sneferu, der Sohn Djosers, besiegte später den schwarzen Pharao und band seine Seele in mehrere Pyramiden.
Über Nefren-Ka gibt es laut Wilson keine Publikationen. Er wisse nur von einem Professor Martens aus Berlin, der sich mit dem Thema beschäftige und von einem Franzosen dessen Namen er nicht nennen konnte.
Ilse und der Professor gehen daraufhin in die Sonderausstellung, die von einer Vielzahl Polizisten streng bewacht wird. Es fand ein Diebstahl statt. Ein Mumienband aus dem Alten Reich wurde gestohlen. Es handelte sich um das “Band des Seka” im besten Zustand mit machtvollen Schutzzaubern darauf.
Auf Nachfrage erhält Ilse aus der Bibliothek des Museums einige Bücher. Sie recherchiert das gestohlene Mumienband und erfährt aus einem Buch, das auf dem Band eine unbekannte Gottheit angerufen wird.

Tony Marcone trifft Jack Kawinsky

Tony möchte Informationen über den schwarzen Mafia-Angehörigen herausbekommen. Er veranlasst ein Treffen mit Jack “Blue Eyes” Kawinsky, der in der Familie von Dutch Schulz für Harlem zuständig ist. Kawinsky ist bekannt dafür in einem Park seinen Hund spazieren zu führen und dabei das ein oder andere Gespräch zu führen.
Von Times-lesenden Riesenaffen in Anzügen überwacht, spaziert Jack im Park. Tony bekommt eine Audienz bei ihm. Auf einer Bank unterhalten sie sich. Tony erhält nach einigem Hin und Her die Adresse einer Kneipe in Harlem, in der er nach Carlos Odinga Ausschau halten könne. Allerdings ist er dafür Jack Kawinsky einen Gefallen schuldig. Die Kneipe heißt “Black Pharao”.

Das Treffen auf dem Expeditionsschiff

Im New Yorker Hafen liegt die “SS Gabrielle”, das riesige, schwimmende Hauptquartier der Starkweather & Moore-Expedition. Nach und nach kommen alle Teilnehmer dort an. Vor der Rampe, die auf das Schiff führt, stehen mehrere Reporter und fotografieren die Ankommenden. Tony Marcone, der ungerne fotografiert wird, wenn er keine Erlaubnis gegeben hat, lässt seine Leibwächter einige der aufdringlichen Reporter beiseite “manövrieren”. Vielleicht hört jemand ein Platschen…
Starkweather begrüßt die Ankommenden einzeln mit Handschlag und stellt den Quartiermeister des Schiffes vor, einen Mr. Sykes.
Tony Marcone, Ilse Shoeman, Emma Straßenberg und Reginal William Bedford betreten das Schiff.
Nach einer kurzen Einführung werden sie gebeten ihre Maße nehmen zu lassen um eine passende Antarktisausrüstung zu schneidern. Die Damen sind überrascht, dass sie die einzigen weiblichen Teilnehmer sind und sträuben sich ein wenig. Im Anschluss werden noch einige heroische Fotos vor Kulissen geschossen. Dann gibt es eine ärztliche Begutachtung der Teilnehmer. Starkweather bedankt sich und schickt die Teilnehmer in einen Bus, der sie zu einer zahnärztlichen Untersuchung befördern soll.

Die Busfahrt

Die Insassen des Busses sitzen etwas verteilt, die Damen aber auf zwei Plätzen nebeneinander und schnacken. Außer den Vieren sind noch zwei andere Passagiere im Bus, sowie der Fahrer.
Der Bus fährt am Wasser entlang zu seinem Bestimmungsort, dem Zahnarzt. An einer Ampel fängt der Bus an zu schleudern und hält dann schlitternd an, als wäre ein Vorderreifen zerstört. Kurz darauf hören die Insassen, dass etwas auf dem Dach rumpelt, das Dach sogar einbeult. Es gibt eine kurze, schemenhafte Bewegung an einem Fenster. Es zerbirst und einer der Insassen wird getötet. Tony wirft sich zur Seite und schießt aus dem zerstörten Fenster.
Plötzlich fängt der ganze Bus an zu wackeln und wird auf die Seite geworfen. Kurz darauf fällt er ins dunkle Wasser. Alle Scheiben zerbersten nun und der Bus läuft voll Wasser. Die zwei Damen retten sich aus einem der Fenster und schwimmen an die Oberfläche. Bill versucht einen bewusstlosen Mann aus dem Fenster zu schaffen und nach oben zu bringen. Währenddessen schlängelt sich etwas tentakelartiges auf Tony zu und versucht ihn unterzutauchen. Seine Versuche dieses “Wesen” mit seiner Pistole oder seinem Wasser zu bekämpfen gelingen nicht. Bill schafft es nicht den Mann zu retten. Er schwimmt nach oben um wieder Luft zu bekommen. Das Wesen und Tony liefern sich einen Kampf und ein Wettrennen zugleich: Wer ist als Erster an der Wasseroberfläche und dazu noch am Leben? Mit ein wenig Glück schafft Tony es an Land zu klettern. Doch das Tentakel schießt aus dem Wasser und will ihn zurück reißen. Mit Hilfe der anderen kann er sich befreien und sie fliehen vom Kai. Ilse sieht aus dem Augenwinkel eine cremefarbene Limousine.
Tony organisiert ihnen einen Wagen. Sie fahren schlammverschmiert davon und bringen Tony zu einem bekannten Arzt der Mafia. Die anderen ziehen sich bei Ilse um und kontaktieren Starkweather. Sykes holt sie ab und bringt sie ihn ein Diner. Dort treffen sie einen aufgeregten Starkweather. Sie berichten ihm von dem Unfall und dem Wesen. Er nennt es einen Tintenfisch im Hafen.

08. April 1933

Emma schreibt einen Brief

Sie schreibt an Professor Martens in Berlin wegen Nefren-Ka.

Bill sucht den Essex Club

Bill versucht etwas über den Essex Club und Mr. Treehurn herauszufinden. Er fragt seinen Boxtrainer, der ihm einen Sir Whisterfield empfiehlt. Der Club sei eine Vereinigung von Golfspielern und Schützen. Einen Treehurn kenne er nicht. Der Trainer organisiert ein Treffen mit Sir Whisterfield für den nächsten Tag im Club 24.

Die Diva

Ilse besucht die Diva für das Interview. Tony begleitet sie wegen des Autogramms und ist sehr aufgeregt.

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Faxelaxel

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