Berge des Wahnsinns

Vom Basislager zu den Bergen

fragmentarischer Rückblick von Maurice

Eigentlich war ein gemeinsames Lager und gemeinsame Wege mit den Deutschen und Lexington geplant. Aber die spielen wiedermal ihr eigenes Spiel (trotz einer seltsamen Explosion im Lexington-Lager), womit wir uns nach einem überstürzten Aufbruch allein in Richtung Südpol bewegen.
Einige Fragmente von der Etappe Rossmeer über das erste Zwischenlager von Lake bis hierher, unser drittes Lager: hinter diesem Gebirgskamm in einem fast kreisrunden Tal. Im Lakeschen Vorlager haben wir in diesen tonnenförmigen Löchern im Boden zylinderförmige – ja, was? – Särge? gefunden. Darin lagen diese Wesen: seesternförmige Beine, kleine Tentakel-Arme, 2-2,50m groß, holzähnliche Haut. Diese Viecher sind alt im evolutionsbiologichen Sinne, die Organismusstruktur erinnert an Amöben, Einzeller. Aber in dieser Größe? Könnten diese Urzeit-Wesen über Millionen von Jahren in dieser rudimentären Evolutionsstufe überlebt haben? Ich finde bei der Untersuchung ein gehirn-ähnliches Organ und etwas wie ein Herz, keine Augen, Ohren, dafür eine Art Mund. Der ganze Organismus wirkt einerseits hoch komplex, andererseits so niedrig entwickelt.
Wir haben außerdem ein Hunde-Massengrab entdeckt. Keine Ahnung, was den Tieren zugestoßen ist, aber es muss ein Massaker gewesen sein.
und dann dieses Tagebuch von Arther Gorden Pimp: gerät mit einem Kanu in Seenot, strandet in der Nähe der Antarktis auf einer Insel, trifft Wilde die einen Weißen abtransportieren. Findet Höhlen, Gänge, ein ganzes Höhlensystem, das wohl künstlich angelegt ist, seltsame Architektur, seltsame Mechanismen, fahrbare Untersätze und Schienen und zuletzt weiße Vögel, Pinguine.
Es wird zunehmend alles absurder.
Wir brechen von diesem Lager überstürtzt auf und nehmen nicht alles von unserer Ausrüstung mit, nur 12 Leute in den Maschinen, die Waffen, Sauerstoffflaschen. Lexington/Deutsche waren natürlich schneller, was unseren Starkweather mächtig wurmt.
Wir fliegen über einen Gebirgskamm in eine Art Tafelgebirge, bis auf 12Tsd.Meter, dann durch eine Art Schlucht, ein Pass, vielleicht ein alter Flußlauf. Der Wind ist hier so stark, dass unsere Piloten Mühe mit den Flugzeugen haben. Die Landung wird holprig und ein Flugzeug muss repariert werden. Also sitzen wir hier erstmal fest, auf 6000 Höhenmetern bei ca. 35 Grad Celsius unter Null.
—dieses Klingeln im Ohr, es macht mich noch wahnsinnig --.

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sha

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